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Mondscheinspitze (2106m) - 09.06.2007  

Mondscheinspitze - Bildergalerie

Etwas schwieriger als eine gewöhnliche Voralpenwanderung gestaltet sich der Aufstieg zur Mondscheinspitze, was sich jedoch beim Anstieg auf dem Südgrat auf eine Schlüsselstelle kurz unterhalb des Gipfels beschränkt. Noch gut machbar (jedoch auch nicht für schwache Nerven) sind die Kletterstellen, denn es mangelt nie an guten Griffen und Tritten. Etwas mehr Herzklopfen verursacht jedoch ein 20 Meter-Stück extrem ausgesetzen schmalen Pfades, welches es zu bewältigen gilt. Links senkrecht nach oben, rechts senkrecht nach unten und gerade genug Platz auf dem Pfad, um darauf gehen zu können... da schluckt man erst mal. Doch auf den zweiten Blick erkennt man, dass die Stelle technisch unschwierig zu bewältigen ist, da genügend stabile gute Griffe im Fels sind, die einem das gewünschte Sicherheitsgefühl geben. Und wenn man sich, was sich anbietet, der Felswand zugewand vorwärtsbewegt muss man nicht einmal nach unten schauen. Beruhigend ist, auch gegen die übliche Erwartung, dass der Abstieg sich keinesfalls unangenehmer gestaltet. Mir kam das Stück beim zweiten Mal gehen wesentlich leichter vor. Was ich dazu sagen sollte: Die komplette Tour ist vollkommen ungesichert.





Zum sonstigen Zustieg: Wählt man den Südgrat und beginnt die Tour bei der Gernalm Nähe Pertisau am Achensee, steigt man die ersten 500 Höhenmeter eine steile Fahrstrasse empor. Ist aber halb so wild - man hat das Stück schnell überwunden und wird am Sattel der Plumsalm angelangt, von einem wunderschönen Karwendelpanorama überrascht. Kaum ein Teil des Karwendels läßt sich von hier aus nicht mit offenem Mund bestaunen.
Der Weg, der weiter hinüber zum Plumsjochgipfel (1921m) führt ist wundervoll romantisch. Er schlängelt sich nicht zu steil hindurch durch wohlduftende Latschenkiefern und läßt einen stetig das Panorama genießen. Wow!
Nach einer kurzen Gipfelbemoshung auf dem Plumsjoch steigt man in einer knappen Stunde hinab durch die Mondscheinsenke und wieder empor bis zum Gipfel der Mondscheinspitze. Dieser Weg erfordert auf jeden Fall Schwindelfreiheit und fordert immer wieder den Einsatz der Hände. Nach Bewältigung der Schlüsselstelle genießt man auf dem Gifel nicht nur das Karwendelpanorama, sondern den gesamten Rundblick und den Ausblick auf den Achensee.






Zum Aufstieg über die Ostflanke der Mondscheinspitze, die wir leider nicht gewählt haben, läßt sich sagen, dass diese wohl noch etwas mehr Kletterei bietet, teilweise natürlich ausgesetzt und ebensowenig gesichert, jedoch von der Schwierigkeit nicht unbedingt höher anzusiedeln ist als der Südanstieg. Es bietet sich also an, den Ostweg als Aufstiegsweg zu wählen und den Südgrat wieder abzusteigen. Nächstes mal diese Variente.
Alles in allem eine sehr sehr schöne empfehlenswerte Tour (wie gesagt, Bergsteigertrieb und Schwindelfreiheit unbedingt nötig), die fast fünf Pentagramme verdient hat und diese bekommen hätte, wären da nicht die 500 Höhenmeter Fahrstrasse zu Beginn.








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Aachener Zeitung über Gipfelmosher Marc (17.03.2014)

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