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Mammut Aconcagua Hoody Women  

Produkttest von Chiquita am 10.04.2013

Der Mammut Aconcagua Hoody ist eine Fleecejacke , die aus Polartec Power Stretch Pro ist, einem sehr elastischen Fleece. Mammut verspricht hier absolute Bewegungsfreiheit, Robustheit und Abriebfestigkeit. Außerdem soll der Hoody innen weich und warm sein. Ausgestattet ist der Aconcagua Hoody mit zwei Daumenschlaufen, zwei Fronttaschen, einer eng anliegenden Kapuze und einem Lycra Saum- und Ärmelabschluss. Der Hoody soll durch sein Power Streich Pro-Material auch schnell trocknend sein. Das Außenmaterial besteht aus 50% Polyester, 40% Polyamid und 10% Elasthan. Es gibt ihn in ziemlich vielen Farben, deswegen zähl ich jetzt mal nicht auf. Es ist wohl für jeden Geschmack was dabei.

Mammut sagt, dieser Hoody sei optimal geeignet für klassische Hochtouren, Mehrseillängentouren, Wandern und außerdem geeignet für Winterwandern, Schneeschuhlaufen, Klettersteig und Reisen. Ich sage dazu: Dieser Hoody ist für ALLES geeignet. Aber dazu im Verlauf gleich mehr.





Zu Beginn muss ich gleich mal erwähnen, dass ich vom Produktnamen sehr eingeschüchtert war. Aconcagua? Hilfe! Muss ich nun einen Flug nach Südamerika buchen, um auf den 6.962m hohen Aconcagua damit zu hatschen? Nee, muss ich nicht. Gottseidank wurde der nämlich schon bemosht und ich durfte den Hoody in heimischen Gefilden testen. Kalt wars hier nämlich auch, da muss ich nicht nach Südamerika.

Mein Hoody kam also in der zarten Farbe „bloom“ daher (nicht beirren lassen vom Foto im Internet, da sieht das lila dunkler und satter aus) und hat mich gleich beim Auspacken begeistert. Soo schön zart und flauschig und elastisch. Sofort habe ich mich dran gemacht, sämtliche Reißverschlüsse auf und zuzumachen. Das ist nämlich ein heikler Punkt. Muss man reißen oder gleitet er? Also hier gleitet er wie ein gut geschliffener Schlittschuh. Super, Reißverschlusstest bestanden. Als nächstes der Fühltest. Außen glatt, innen weich und flauschig. Verspricht, kuschlig warm zu sein. Vom Volumen her verspricht er kein geringes Packmaß (in Größe M), aber er fühlt sich leicht an, und das passt dann schon. (Ein Blick auf die Waage: 373g)

Das erste Reinschlüpfen lässt mich schon Aaah und Oooh sagen, er trägt sich wahnsinnig angenehm, trägt überhaupt nicht auf und fasst meine Affenarme wunderbar, so dass die Daumenschlaufen auch nicht ziehen, wenn ich sie benutze. Ich fühl mich angenehm umhüllt. Zwar ein bisschen bunt mit dem lila, was ich ja so noch gar nicht gewöhnt bin, aber warum mal nicht als Sahnebonbon rumlaufen?

Nun denn, der Aufstieg beginnt und es wird gut warm. Allerdings, und das ist krass, flipp ich nicht aus und reiß mir alle Klamotten vom Leib (wie sonst immer) sondern kann tatsächlich durchgehend mit dem Hoody hochgehen. Drunter hatte ich noch zwei Schichten – das Marmot Midweight Crew LS und darüber noch ein Warmpeace-Pulli. Beide Schichten leiten die Feuchtigkeit nach außen und haben mit dem Aconcagua Hoody gut kooperiert. Es scheint, als dampfte der Dampf durch alle Schichten raus, ohne mich auszukühlen oder mich als Dampfgemüse zu dünsten.

Die Kapuze hab ich dann auch noch aufgezogen. Sehr schön ist, dass sie eng anliegt, ohne zu erwürgen. Sie wärmt dabei noch den Hals und bei Bedarf kann man sogar noch den Mund mit zudecken wenns arg kühl wird. Und trotzdem hat mein Haarknolli noch reingepasst. Ich seh zwar dann aus wie ein Alien mit Mutantenhirn, aber das ist mir herzlich wurscht. Als dann kurz unterhalb des Gipfels ein ziemlicher Wind aufkam, wars dann mit dem Wärmen allerdings aus. Ein sofortiger Schlotteranfall ließ mich zu meiner Mammut Shira Jacket greifen und dann war alles wieder gut. Also gegen arschkalten Wind ist der Hoody nicht gewappnet, aber wer will schon alles können?

Die Gipfelmoshtauglichkeit dieses Hoodys ist ausgezeichnet. Absolute Bewegungsfreiheit, nix zwickt, nix zwackt, alles fühlt sich schön kuschlig an und die Kapuze fliegt einem nicht lästig um die Ohren. Man merkt, ich bin völlig begeistert, ich glaube, ich muss 5 Pentagramme vergeben. Ja, ich muss.

Ein Wort zum Preis: UVP ist 170,00€ - uffi uffi, aber was solls, ich bin trotzdem begeistert.







Aktuelles:

Gipfelmoshen-Reportage von VRF

Gipfelmoshen-Reportage mit Ivo Meier

Gipfelmoshen-Fotostrecke bei pr-online

Aachener Zeitung über Gipfelmosher Marc (17.03.2014)

Gipfelmoshen-Reportage RTL - Nachtjournal vom 31.10.13 (Zeit: 00:20:35)



The Number of the Gipfelmosher - 3666



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Reportage ServusTV - Augenblicke: Do 22.11.12, 19:45

Reportage vom 12.11.12 in Frankfurter Rundschau und Berliner Zeitung

Reportage vom 23.10.12 in der AZ

Gipfelmoshenreportage vom 5.1.2012 auf ARD bei YouTube

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