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Mountain Hardwear Hooded Jacket  

Produkttest von Chiquita im Winter 2016 /2017

Es war mal wieder endlich richtiger Winter - Schnee, kalt und alles was man sich wünschen kann, um seine neueste Testklamotte spazieren zu führen. Ich hatte nun mehrmals Gelegenheit, die StretchDown Hooded Jacket. von Mountain Hardwear auszuprobieren.

Bekommen habe ich sie zu Testzwecken von den Bergfreunden.

Ich muss ja zugeben, die Marke ist mir bisher noch nicht über den Weg gelaufen, ein schneller Blick auf deren Webseite zeigt, dass es sie allerdings schon seit 1993 gibt. Ja gut, manchmal hat man ja doch eher einen Marken-Tunnelblick. Jetzt aber, was verspricht die Hooded Jacket uns? Auf einem Etikett steht, dass das ihre bisher funktionalste Isolierjacke sei. Das wasserdichte Q.Shield Down mit 750er Füllkraft hält Feuchtigkeit in Schach und behält selbst bei Nässe seine Bauschkraft und die einzigartige, verstärkte Konstruktion schließt mehr Wärme ein als herkömmliche Nähte.





Nun gut, soweit die Angaben des Herstellers. Nun meine Eindrücke: Beim Auspacken schonmal ein positiver: Ich habe die Jacke in schwarz bekommen und freue mich, dass es kein glänzender Raschelstoff ist, sondern eine mattschwarze angenehm stoffige Oberfläche. Insgesamt fühlt sich die Jacke sehr leicht an und ich frage mich, wie warm es mir beim Tragen wirklich werden kann. Schön ist auch, wie klein man sie zusammenstopfen kann. Gut für den geplanten Zwiebelloock auf dem Weg zum Gipfel. Man schleppt ja erstmal tausend Sachen mit hoch und auf dem Gipfel, wenn das Schlottern beginnt, freut man sich, wenn man sich noch einpacken kann.

Beim ersten Gipfelausflug war es allerdings überraschend warm und sonnig, zumindest auf dem Aufstieg wäre die Jacke viel zu warm gewesen. Am Gipfel selbst wars in der Hooded Jacket mollig warm, nur fand ich, reicht das nicht für eine endgültige Bewertung. Da muss definitiv mehr Winter in den Test. Und lange hat der ja nicht auf sich warten lassen. Schon hatten wir Minusgrade und Schnee - und das würde ich sagen ist der natürliche Lebensraum für diese Jacke.






Kurze Anmerkung noch zur Ausstattung: Zwei Außentaschen und eine Innentasche mit Reißverschluss. Sehr gut. Innen gibt es auch ncoh rechts und links Taschen, in die man z.B. eine Wanderkarte reinstecken könnte. Ob das nun geplant ist oder ich das einfach so bestimme... egal. Man könnte jedenfalls, wenn man wollte :-)

Auch super: Wer Handschuhmuffel ist, kann einfach Fäuste machen und diese in die Ärmel stopfen. Ich behaupte mal, dass ich Affenarme habe, die extralang sind. Und sogar ich konnte ganz bequem die Fäuste in den Ärmeln verstecken. Super! Also, jetzt aber nochmal zum Wetter: Also: ich war noch nie so warm und mollig eingepackt bei Minusgraden wie mit dieser Jacke. Vorausgesetzt, man bewegt sich auch ein bisschen. Während also die Oberschenkel gefährlich dem Gefrierpunkt nahe kamen und auch der Popo und die Zehen geschlottert haben, war alles, was von dieser Jacke bedeckt war, wundervoll warm. Inklusive Kopf, wenn ich denn die Kapuze noch mit aufgesetzt habe.

Ziemliche Begeisterung also von meiner Seite aus. Zwei Punkte lassen mich allerdings etwas meckern:
1) Der Waschvorgang. Es gibt in der Jacke eine sehr ausführliche Waschanleitung und eine Anweisung, wie sie zu trocknen ist (mit 2-3 Tennisbällen im Trockner, nicht zu heiß). Habe ich dann auch gemacht. Ein paar mal. Stand auch dabei. Wiederholung kann helfen. Tja. Nur weiß ich nicht, wie oft dann oft genug ist, denn irgendwie hat sich die fluffige Füllung nach dem Waschen und (mehrmals) trocknen nicht so recht wieder da hinverteilt wo es wünschenswert gewesen wäre. Viel ging dann aufeinmal in die Ärmel, und da wo es eigentlich sehr wichtig wäre, am Rumpf, scheint es als hätte sich die Füllung etwas verflüchtigt.
2) Wenn ich richtig Gas gegeben habe und ich ins Schwitzen gekommen bin, war das nicht nur so ein bisschen, sondern die Klamotte unter der Jacke war richtig nass. Gut, wer auf den Berg geht, hat in der Regel was zum umziehen dabei. Und ich zieh mich lieber um, als dass ich von vornherein friere wie ein Schneider.

Fazit: Die Hooded Jacket bekommt von mir 4 von 5 Pentagrammen. Ich würde zwar lieber 3,7 Pentagramme vergeben, gerade wegen der Daunenverteiligkeit, aber das geht ja nicht.



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